Von Bafta Sarbo
Der Nachfolgeband von Beißreflexe versammelt zum Teil hilfreiche Beiträge rund um das Verhältnis der Linken zu Rassismus und Religion. „Antirassismus ist keine Frage des Glaubens – HUch#89“ weiterlesen
Von Bafta Sarbo
Der Nachfolgeband von Beißreflexe versammelt zum Teil hilfreiche Beiträge rund um das Verhältnis der Linken zu Rassismus und Religion. „Antirassismus ist keine Frage des Glaubens – HUch#89“ weiterlesen
Ein Interview mit Patrick Eiden-Offe
Ein unverstellter Blick auf die Zeit des Vormärz rüttelt an vermeintlichen Gewissheiten der Linken und eröffnet neue Perspektiven auf unsere eigene Gegenwart. „Die Lehren des Vormärz: Rebellische Bachelor und proletarische Lesekreise – HUch#89“ weiterlesen
Von Matthias Ubl
Eckhart Nickel thematisiert in seinem Roman Hysteria das Verhältnis von Mensch und Natur in Zeiten unbegrenzter technologischer Möglichkeiten und hat dabei ein großes Kunstwerk geschaffen. „Irre werden – HUch#89“ weiterlesen
Die Klimakrise ist im Zentrum der politischen Aufmerksamkeit angelangt. Dafür haben zuletzt insbesondere Schüler*innen, Student*innen und Wissenschaftler*innen gestritten. Mit welchen Mitteln wir sie lösen können und welche Hürden und Fallstricke uns dabei aufwarten, ist jedoch weiterhin Gegenstand der Diskussion. Als Zeitung der studentischen Selbstverwaltung möchte die HUch dieser Debatte in ihrer kommenden Ausgabe #90 ein Forum bieten. „Call for Papers: Klimakrise“ weiterlesen
Von Nora Hillermann
Hinter dem heterogenen und zunächst verdächtig uneindeutigen Aufstand der Gilets Jaunes in Frankreich verbergen sich emanzipative Potentiale, die es zu entdecken und an die es anzuknüpfen gilt. „Gelb sehen – HUch#89“ weiterlesen
Von Thomas Zimmermann
Die kürzlich erschienene Jacobin-Anthologie gibt Anlass zur Reflexion über Geschichte und Zukunft der Emanzipation und macht Hoffnung auf eine Erneuerung der linken publizistischen Kultur. „Land in Sicht! – HUch#89“ weiterlesen
Von Thomas Zimmermann
Seit Monaten gehen unter dem Banner der Bewegung Fridays for Future Schüler*innen und ihre Unterstützer*innen auf die Straße, um den Planeten vor der klimatischen Katastrophe zu bewahren. Zwar stellt ökologisches Engagement als solches gerade unter jungen Leuten keine Neuheit dar – unter dem Eindruck der sich zuspitzenden Lage hat jedoch der Umfang und die Entschiedenheit sowie die Reflektiertheit der Proteste eine neue Qualität angenommen. „Freitags die Welt retten“ weiterlesen
Von Joana Splieth
Helden gibt es in jeder Art und Form. Abenteuer warten überall. Gemeinsam seid ihr stark.
In der Online-Spielwelt von World of Warcraft sollen diese Sätze Wirklichkeit werden. Wie von der Werbung versprochen, will man direkt eintauchen, den eigenen Avatar erstellen, sie* nach dem individuellen Gusto ankleiden und dann losleben. Die Welten erkunden, von Level zu Level aufsteigen, dabei tolle Items sammeln, andere Spieler*innen kennenlernen, zusehen, wie sich die eigenen Skills verbessern, und am Ende auf Monate, wenn nicht Jahre an Spiel- bzw. Lebensgeschichte als Blood Elf Priest zurückblicken. In dieser neuen Welt soll nichts aus der ursprünglichen Realität eine Rolle spielen: Vergnügen statt Arbeit, Freund*innen auf der ganzen Welt, Erfolg und Fun. „Virtuelle Normalität – HUch#88“ weiterlesen
Von David Miller, unter_bau Frankfurt
Ein Sprung in eine mögliche Zukunft: Bei den Bundestagswahlen 2029 kommt es zu einer ersten Koalition zwischen CDU und AfD, nachdem eine Legislaturperiode zuvor ein rot-rot-grünes Regierungsbündnis abgewählt worden ist. Unter dem Kanzler Jens Spahn und dem neuen Justiz- und Innenmister Björn Höcke kommt es zu massiven Einschnitten in Freiheitsrechte wie Versammlungs-, Streik- und Asylrecht. Die Opposition im Bundestag leistet außer einigen heftigen Wortgefechten keinen Widerstand gegen diese Verschärfungen. Die Einschnitte in die Freiheitsrechte werden von der neuen Bundesregierung mit der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China begründet. Durch die Ausbreitung von Kriegen und großen Naturkatastrophen in Afrika und Asien versuchen immer mehr Menschen nach Europa zu kommen. Weder die Türkei noch die nordafrikanischen Staaten wie Ägypten und Libyen können die Menschen mit ihren Lagern und Gefängnissen davon abhalten. Dem massiven reaktionären Rollback und der Repression zum Trotz gibt es aber auch positive, gegenläufige Entwicklungen zu verzeichnen. „Was tun für die Bewegung der Zukunft? Ein Diskussionsbeitrag zur Organisierungsfrage an Hochschulen – HUch#88“ weiterlesen
Von Matthias Ubl
Jovana Reisingers Debüt-Roman Still Halten, der 2017 erschien, wurde zu Recht lobend aufgenommen. Reisinger hat einen ästhetisch anspruchsvollen und hochkomplexen Text vorgelegt, der in seiner Brutalität und seiner feministischen Wucht wie ein illegitimes Kind aus einer Affäre zwischen Elfriede Jelinek und Thomas Bernhard wirkt. Austrizismen, Berge, Wald, Verzweiflung, Tod: ein österreichisches Buch im besten Sinne. Und doch eben nicht nur das. Denn die weibliche Perspektive, die der Text gebrochen und semantisch zerbrechend einnimmt, enthüllt, was es heißt, zur »Frau« gemacht zu werden und dagegen bis zur völligen Selbstvernichtung zu rebellieren, aber auch, was es heißt, Anders werden zu können. „Kampf gegen die Natur. Eine Lektüre von Jovana Reisingers Roman Still Halten – HUch#88“ weiterlesen